HOLZ – EINE UMWELTNEUTRALE ENERGIEQUELLE

 

Wenn man Holz im Kaminofen verbrennt, setzt man das CO2 frei, das sich darin angesammelt hat. Würde das Holz nicht verbrannt, sondern auf dem Waldboden verrotten, würde die gleiche Menge freigesetzt. Heizen mit Holz unter optimalen Bedingungen führt somit nicht zu Umweltbelastungen.

GERINGE LUFTFEUCHTIGKEIT – HOHER HEIZWERT

Der Heizwert eines Raummeter luftgetrockneten Brennholzes (Laubholz) entspricht dem von 200 l Heizöl. Wie wirtschaftlich man heizt, hängt jedoch voll und ganz vom Feuchtigkeitsgehalt ab. Da frisch geschlagenes Holz bis zu 50% Wasser enthält, gibt es nur halb so viel Wärme ab, wie solches, das an der Luft getrocknet ist. Der beste Heizwert ist bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 18% gegeben, denn bei Unterschreiten dieses Wertes verbrennt das Holz allzu schnell.

SO FEUERT MAN UMWELTSCHONEND.

1. Verwenden Sie sauberes, trockenes Holz!

Es ist stets Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von ca. 18% zu verwenden – und unter keinen Umständen Abfälle!

2. Sorgen Sie für reichlich Luftzufuhr.

Zu geringe Luftzufuhr führt zur Bildung gesundheitsschädlicher Feinstäube im Rauch. Das Anheizen erfolgt mit Kleinholz oder Kaminanzündern. Das Holz muss gut brennen, damit die Temperatur möglichst schnell steigt.

3. Maßvoll nachlegen!

Es sollte nicht zu viel nachgelegt werden, und keinesfalls so, dass das Feuer die Nacht über brennt.

Der aus dem Schornstein austretende Rauch muss so gut wie unsichtbar sein. Bitte wenden Sie sich an den für Sie zuständigen Schornsteinfegermeister, wenn Sie Fragen bezüglich der Zugverhältnisse im Schornstein haben.

 

Quelle: www.wiking.com